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Auf was sollte man alles achten, ehe man einen Ausbildungsvertrag unterschreibt?

Die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz bringt schon etliche Hürden mit sich. Nicht nur alleine einen Ausbildungsbereich zu finden, den man nun gerne erlernen möchte, treibt einen in den Wahnsinn, sondern auch die Tatsache, dass nicht jeder Betrieb in den verschiedenen Ausbildungsberufen die gleichen Möglichkeiten bietet.

Somit kann die Suche nach dem geeigneten Ausbildungsplatz schon etliche Zeit und Kraft in Anspruch nehmen. Oftmals hat man dann auch immer weniger Lust, sich alles  genau durchzulesen, da man dies bereits hundert Mal machen musste. Jedoch ist die Gefahr dann groß, dass man wichtige Punkte und Hinweise übersieht.

 

Es ist daher besonders ratsam, sich vor der Unterzeichnung eines Ausbildungsvertrages einige wichtige Punkte genauer anzusehen:

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Welches Dateiformat ist geeignet für meine Bewerbung?

Eine Bewerbung zu schreiben stellt ja für den einen oder anderen schon eine große Herausforderung dar, jedoch verzweifeln wir oft schon alleine daran, in welchem Dateiformat wir eine Bewerbung schreiben sollten. Wählen wir lieber das Word-Format, das klassische PDF-Format oder kommt heutzutage eine Cloud-Bewerbung doch besser an?

Die klassische Bewerbungsmappe aus Papier erhalten laut der Studie „Recruiting Trends 2017“ der Universität Bamberg im Auftrag von Monster Worldwide Deutschland,  nur noch 17% der befragten Unternehmen. Somit ist die Papierbewerbung wohl bald gänzlich Geschichte. Der Trend ist eindeutig die Bewerbung per E-Mail.

Definitiv vermeiden solltet ihr generell die Dateiformate, bei denen sich das Schriftstück nachträglich abändern lässt, also diese, bei denen es keinen Schreibschutz gibt und wo sich leicht jemand eurer eingefügten Bilder und Unterschriften bedienen kann. Hierzu zählen natürlich auch die mit Microsoft Word erstellten Dateien.

Wenn ihr sicher gehen wollt, dass jeder eure Bewerbungs-Datei auch öffnen kann, unabhängig vom genutzten Betriebssystem, dann ist das PDF-Format für euch die richtige Wahl. Nutzt ihr bereits Word, dann könnt ihr dort direkt das PDF-Format bei der Speicherung eurer Bewerbung auswählen. Achtet dabei jedoch auf die Größe der Datei, denn eine PDF-Datei wird etwas größer, als die Word-Datei und viele Unternehmen habe ein Limit in der Dateigröße angegeben.

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Welche Qualifikationen sind wirklich nötig für das Berufsleben?

„Du musst unbedingt das Abitur machen!“
„Suche dir lieber einen guten Ausbildungsplatz!“
„Nur Studieren ist der richtige Weg ins Berufsleben!“

Es gibt sehr unterschiedliche Meinungen darüber, wie man sein Berufsleben starten sollte und auch in jeder Familie gibt es andere Werte und Normen, die vermittelt werden. Aber welche Qualifikationen bringen einem wirklich etwas im späteren Berufsleben weiter? Sollte man ein Studium absolvieren oder doch eher eine Ausbildung und wie sinnvoll ist das Abitur eigentlich noch?

Ich kann natürlich nur für mich sprechen und meine Erfahrungen mit euch teilen, dass heißt aber nicht, dass ihr plötzlich euer Studium hinwerfen oder die Schule vorschnell beenden sollt. Dies entscheidet bitte ganz alleine für euch und nach reichlicher Überlegung.

Auf dem Gymnasium in der 12. Klasse damals wurden meine Noten leider immer schlechter und auch die Motivation verschwand, als man uns mit den jüngeren Abiturienten, die ihr Abitur um ein Jahr verkürzt hatten, zusammensteckte.
Nach einer ausführlichen Beratung erfuhr ich dann, dass ich nach der 11. Klasse auf dem Gymnasium bereits den theoretischen Teil für das Fach-Abitur in der Tasche habe und nur im Anschluss eine Ausbildung abschließen müsse, damit ich auch den praktischen Teil erwerben kann. Für mich war klar, dass ich das Abitur nicht mit guten Noten bestehen kann und die Gefahr bestand, dass ich die 12. Klasse wiederholen müsse, somit entschied ich mich dafür, die Schule zu beenden und direkt eine Ausbildung zu suchen. Studieren wollte ich nämlich nicht mehr, da mir da viel zu viel Zeit ins Land strich: Meinen Kindheitstraum von einer Gerichtsmedizinerkarriere habe ich somit leider nicht verwirklicht und der Grund dafür ist leider die viel zu kostbare Lebenszeit. Ein Studium in der Gerichtsmedizin dauert nämlich mindestens 12  Semester, also 6 Jahre!!!

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Warum man sich alles schriftlich geben lassen sollte

Können Sie mir das bitte schriftlich geben?

Am Anfang sagt man diesen Satz noch recht ungerne, möchte man nicht unnötig kompliziert wirken. Mit der Zeit werdet ihr jedoch merken, dass dies oftmals der klügere Weg ist. Wie oft ich selbst schon in einer Situation war, wo ich gerne das Vereinbarte vorab in Schriftform gehabt hätte, kann ich gar nicht mehr aufzählen.

Generell sollte man alles schriftlich verlangen und das fängt eigentlich schon mit der Geburtsurkunde an. Ein passendes Sprichwort lautet: „Von der Wiege bis zum Grabe, Formulare, Formulare.“

In brenzlichen Situationen ist es sehr hilfreich, wenn man eben diese schriftlichen Beweise vorlegen kann. Ein gutes Beispiel dafür ist der Arbeitsvertrag:

Zwar kann ein Arbeitsverhältnis gleichermaßen schriftlich, mündlich oder stillschweigend zustande kommen, da das Gesetz hier keine Vorgaben zu der Schriftform macht, jedoch habt ihr dann auch keine Beweise über abgesprochene Vergünstigungen, wie beispielsweise die Sonderzahlung bei Überstunden. Vor dem Gericht seid ihr in der Beweispflicht, daher steht ihr ziemlich im Regen, wenn ihr dann nichts vorweisen könnt.

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Kündigung per WhatsApp gültig?

Ganz kurz und knapp gesagt: NEIN

Natürlich ist eine Kündigung, die über WhatsApp kommuniziert wird nicht rechtskräftig. Dabei ist es auch egal, ob der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber diese Kündigung ausspricht. Gerade jetzt ist das Thema wieder sehr aktuell, da viele junge Unternehmer gerne auf die schnelle, unkomplizierte Kommunikationsmöglichkeit zurückgreifen.

Vor dem Gesetz ist lediglich eine in Schriftform und unterschriebene Kündigung gültig, die elektronische Form ist dabei ausgeschlossen (§623 BGB). Gleiches gilt also dann auch für E-Mails, Faxe oder ähnliches.

Was genau bedeutet denn „Schriftform“?
Gemäß §126 Absatz 1 BGB bedeutet die Schriftform eben, dass eine Urkunde eigenhändig durch die Namensunterschrift des Erstellers zu unterzeichnen ist.
Somit sind weder abfotografierte Kündigungen, noch als PDF verschickte oder gar mündliche per Sprachnachricht verschickte Kündigungen, wirksam.

Auch die Übergabe der Kündigung im Original ist unerlässlich und diese solltet ihr euch unbedingt bestätigen lassen, um im Fall der Fälle einen Beweis vorlegen zu können.

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Warum die Jugend die Lust am Arbeiten verloren hat

Immer häufiger beschweren sich die Erwachsenen über untätige Jugendliche, die einfach keine Lust haben, sich eine Ausbildung oder einen Job zu suchen und lieber zu Hause bleiben bei Hotel-Mama oder direkt ins Hartz-4-Modell rutschen.

Natürlich ist das keine ideale Herangehensweise und wir sind erpicht darauf, dass unsere Sprösslinge sich eine gute Zukunft aufbauen können, allerdings kann ich die Jugend sehr gut verstehen und nachvollziehen, wieso diese die Lust am Arbeiten verloren haben.

Die Gründe treffen natürlich nicht auf jeden zu, denn es gibt immer Menschen, die einfach nur zu faul sind oder wirklich keine Lust haben, für Geld aufzustehen, wenn sie dieses auch vom Staat beziehen können. Wir reden hier also nur von den Jugendlichen, die eigentlich nicht faul sind, sondern einen triftigen Grund haben.

Ein häufiger Grund ist leider, dass die Jugend zu wenig Möglichkeiten hat, sich zu überlegen, welchen Beruf sie anstreben möchten und wie sie sich drauf vorbereiten können. Die Schulpraktika werden immer kürzer und zunehmend seltener. Die Vorbereitungszeit darauf ist ebenfalls längst nicht mehr ausreichend, sodass einige Jugendliche gezwungen sind, das Praktikum bei der nächst besten freien Stelle zu absolvieren, anstatt bei einem Betrieb und Beruf, für den man sich interessiert. Alleine durch Unterrichtsfächer wie Deutsch, Mathe und Englisch, bekommen die Jugendlichen keine direkte Vorstellung vom Arbeitsalltag. Einige Schulen sorgen mit Berufsfindungstests vor und unterstützen die jungen Leute dabei, dennoch sollte es allgemein in der Schule auch ein Unterrichtsfach geben, welches zur Berufsvorbereitung einen wichtigen Beitrag leistet, wie beispielsweise das Üben von Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächen.

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Gehalt nicht pünktlich? – Ihr könnt euch wehren!

Wer einen Job begonnen hat, ist in der Regel sehr dankbar, dass bald wieder ein geregeltes Einkommen stattfinden kann und freut sich auf sein erstes Gehalt – welche Enttäuschung, wenn dieses dann zum vereinbarten Termin nicht auf dem Konto ist. Natürlich wollen wir jetzt nicht direkt auf den Tisch hauen und suchen eventuell erst einmal das Gespräch mit dem Vorgesetzten oder dem Chef und schildern das Anliegen.

Ein guter Arbeitgeber wird umgehend eine Echtzeit-Überweisung veranlassen, sodass Ihr binnen weniger Minuten das Geld auf eurem Konto habt. Ein schlechter Arbeitgeber wird sagen, er meldet es der Buchhaltung oder fragt euch, ob Ihr das Geld denn dringend bräuchtet, sonst käme es einfach mit dem nächsten Gehalt.

Wenn euch wirklich jemand die Frage stellt, ob ihr das Geld denn dringend bräuchtet, ist die sofortige Kündigung ratsam, denn verspätete Gehaltszahlungen sind dann fast schon vorprogrammiert. Natürlich braucht Ihr das Gehalt spätestens zum Ende des Monat, denn auch eure Rechnungen und die Mieten müssen bezahlt werden. Und dann ist eine Frage dieser Art vom Arbeitgeber wirklich mehr als dreist.

Lasst euch nicht ausbeuten und fordert eine Echtzeit-Überweisung. Kann diese nicht erfolgen, dann droht damit, dass Ihr solange nicht weiterarbeiten könnt, ehe das Gehalt da ist. Sollte dies nichts bringen, dann habt ihr noch das Gesetz auf eurer Seite. Ihr könnt den Arbeitgeber schriftlich ermahnen, das Gehalt zu zahlen und den Pauschalbetrag von 40,00 Euro für die Verspätung einfordern. Für jeden Tag der Verspätung können Zinsen verlangt werden, unter Berücksichtigung der eigenen Dispo-Zinsen bei Kontoüberziehungen – hier gehen die Meinungen jedoch auseinander, ob man nur 5% über des Basis-Zinssatz einfordern sollte. Man sollte aufgrund der entstandenen Kosten dennoch versuchen, die eigenen Dispo-Zinsen einzufordern. Natürlich unabhängig davon, ob ihr euer Konto wirklich bereits überziehen musstet oder nicht.

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2 Wochen Probearbeiten – ist das nötig?

Habt ihr auch schon einmal ein gutes Vorstellungsgespräch gehabt und wurdet zum Probearbeiten eingeladen? Dann kennt ihr das sicherlich auch eher so, dass man zu einem bis drei Tagen eingeladen wird, sich ein genaues Bild vom zukünftigen Arbeitsplatz machen zu dürfen. Zudem könnt ihr beweisen, dass euer Gespräch auch Tatsachen entspricht.

Eher seltener, aber durchaus bereits vorkommend, werdet ihr auch zu längerem Probearbeiten eingeladen. In meinem Fall waren es ganze 2 Wochen. Das entspricht bereits 8,3 Prozent von eurer durchschnittlichen Probezeit, welche in der Regel 6 Monate lang ist. Muss das denn sein? Reicht die Probezeit nicht aus, die Entscheidung zu treffen, ob eine weitere Zusammenarbeit sinnvoll wäre? Da kommt einem der Verdacht, dass der zukünftige Arbeitgeber die Einarbeitungsphase auf die Probearbeitstage verlegen will und ihr quasi bei Vertragsbeginn bereits angelernt seid und loslegen könnt. Die Probearbeit erfolgt unentgeltlich und auf freiwilliger Basis, aber natürlich wäre es dämlich, dies nicht zu tun, denn dann wird man sich sicherlich nicht für euch entscheiden.

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5 Gründe, schnell wieder den Arbeitgeber zu wechseln

Das ein oder andere Mal kann es tatsächlich vorkommen, dass ihr erst soeben einen neuen Job angefangen habt und euch eigentlich sehr wohl fühlt, sodass ihr die offensichtlichen Warnzeichen nicht wahrnehmen könnt.
Ihr lasst euch blenden und glaubt, dass dieses Mal alles besser kommen wird, als beim vorherigen Arbeitgeber. Natürlich wünsche ich euch das, dennoch solltet ihr sehr wachsam sein und sensibel gegenüber einigen, sehr offensichtlichen Gründen, schnell wieder den Arbeitgeber zu wechseln.

Das Dilemma beginnt alleine schon bei der Firmenpräsenz. Oftmals sagt alleine schon der Internetauftritt viel über einen potenziellen Arbeitgeber aus. Besonders, wenn im  Bereich des Marketings oder der IT gesucht wird, jedoch die Webseite in einem alten Design mit sämtlichen Rechtschreibfehlern und einem schlechten Quellcode ausgestattet ist. Nun denkt man sich, dass man sich lieber ein persönliches Bild von dem Unternehmen macht und lässt sich auf ein Vorstellungsgespräch ein.

Der ein oder andere ist glücklicherweise mit der Fähigkeit geboren worden, andere Menschen direkt zu durchschauen und Unwahrheiten direkt zu erkennen, den meisten von uns ergeht es aber eher so, dass man eben nur vor den Kopf gucken kann. So lassen wir uns erstmal viel erzählen und ansprechend reden. Unser Interesse wurde geweckt und man hat richtig Lust auf die neue Stelle bekommen.
Einige mögen eventuell aus Freude und Berufung arbeiten, andere jedoch nur, weil das Portemonnaie es sagt. Um nicht wieder ins Klo gegriffen zu haben, sollten wir also die Warnzeichen vorab erkennen und im Zweifel den Arbeitgeber wieder wechseln. Schließlich ist das Leben zu kurz, um sich mit einem schlechten Arbeitgeber zufrieden zu geben.

5 Gründe für den Wechsel:

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Wenn die Stadt dich hinters Licht führt – Scheinselbstständigkeit

Auch die Stadt ist längst nicht in allen Bereichen ehrlich und versucht oft, durch Gesetzeslücken den Arbeitnehmer auszutricksen, nur um Kosten zu sparen. Da kann es sehr schnell passieren, dass man einen tollen Job über die Stadt ergattert hat und als Honorar-Kraft eingestellt wird. Jetzt sitzt man jedoch bereits in der Falle – ihr seid scheinselbstständig.

Das hat verheerende Auswirkungen, denn ihr habt nun dennoch nur einen Auftraggeber (in dem Beispiel die Stadt), seid aber gleichzeitig selbstständig und somit auch verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden. Einen freien Mitarbeiter quasi wie einen Arbeitnehmer zu verpflichten, ihm vorschreiben, zu welchen Zeiten gearbeitet wird, aber ihn dann nicht sozialversicherungspflichtig anstellen, sondern nur auf Honorar-Basis bezahlen, das ist neuerdings die Masche der Städte, wie in meinem Bekanntenkreis leider aufgefallen ist.

Bei nahezu jeder zweiten, freiwilligen Statusfestellung entscheidet die Deutsche Rentenversicherung, dass es sich um eine Scheinselbstständigkeit handelt. Im Jahre 2006 war es lediglich jede fünfte Feststellung.

Ihr mögt jetzt denken, dass ihr dem entgehen könnt, wenn ihr einfach verschiedene Auftraggeber wählt und das Gewerbe anmeldet, aber es ist sogar möglich, dass ihr zur gleichen Zeit selbstständig und scheinselbstständig seid. Wenn nur ein Vertragsgegenstand Weisungen enthält, kann das für euch negativ ausgelegt werden. Nehmen wir als Beispiel einfach die Dienstleistung eines Kommunikations-Coachings, welches ihr verschiedenen Firmen anbieten wollt. Dazu legt ihr natürlich Ort und Zeit fest, damit das Coaching auch stattfinden kann. Für die Rentenversicherung wird das jedoch tatsächlich schon als eine Weisungsgebundenheit gezählt und somit als scheinselbstständig gewertet.

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