Woran erkennt man schlechte Jobangebote?

In Zeiten von indeed, stepstone, monster und sogar ebay-Kleinanzeigen, wird es immer schwieriger zu erkennen, wann es sich um schlechte Jobangebote handelt. Man verliert dadurch oft viel Zeit und Lust, denn man muss sich immer ganz genau mit der jeweiligen Stellenausschreibung und dem dort beschriebenen Jobangebot auseinandersetzen. Das kostet unnötig Kraft und man verliert auch schnell die Motivation, Bewerbungen zu schreiben. Selbst wenn es dann mit der Bewerbung geklappt hat und auch das Vorstellungsgespräch einigermaßen passend gewesen ist, erkennt man leider oft erst danach, wie unpassend das vorherige Jobangebot zur tatsächlichen Arbeitsstelle ausfällt.

Kann man denn im Vorfeld schon schlechte Jobangebote erkennen, um sich böse Überraschungen und verlorene Lebenszeit zu ersparen?

 

Vor unseriösen und schlechten Jobangeboten ist man nicht immer sicher, es gibt aber einige Indizen, die einem zumindest bei der Selektion helfen. Ich nenne euch in diesem Artikel einige dieser Anhaltspunkte, an denen ihr ein solches schlechtes Jobangebot leichter erkennen könnt.

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IHK – Wofür ist die Kammer eigentlich gut und ist sie so hilfreich, wie versprochen wird?

Die Industrie- und Handelskammern in Deutschland sind seit etlichen Jahren ein wichtiger Bestandteil der Bildungs- und Berufswelt. Es gibt insgesamt 79 Kammern in Deutschland, die für verschiedene Regionen verantwortlich sind und dort selbstverantwortlich die Aufgaben der regionalen Wirtschaft übernehmen.

Aber was genau macht die IHK für uns?

Es ist sehr schwer zu sagen, welche Aufgaben explizit von der IHK ausgeführt werden und wieso das gut für uns sein soll. Dennoch gibt es einige Punkte, bei denen wir die Arbeit der IHK wahrnehmen:

In Deutschland fungieren die Kammern als zentrales Organ für die Berufsausbildungen und setzen unter anderem die Lerninhalte fest, oder nehmen Prüfungen ab. Sie fördern zudem die gewerbliche Wirtschaft und beraten auch bei Existenzgründungen. Man ist in Deutschland automatisch in einer Pflichtmitgliedschaft der Industrie- und Handelskammer gefangen, sobald man ein Gewerbe anmeldet. Die Unternehmensgröße ist hierbei irrelevant, denn es trifft auch die nebenberuflichen Tätigkeiten, die als Gewerbe angemeldet wurden. Der zu zahlende Beitrag bemisst sich dann anhand des Umsatzes. Unternehmen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, werden vom Beitrag befreit, sofern sich der jährliche Gewinn aus Gewerbeertrag und -gewinn unter 5.200 Euro beläuft.

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Wie viele Schulpraktika sollte man machen?

Sowohl meine Freunde, Familienmitglieder, als auch ich selber, haben nicht mehr als zwei Schulpraktika absolvieren können in unserer schulischen Laufbahn. Dabei ist das gerade genau die Zeit, die man eigentlich sehr gut dafür verwenden kann und auch sollte, um in möglichst vielen verschiedenen Branchen erste Eindrücke sammeln zu können.

Was soll es einem auch bringen, wenn man nur ein Schulpraktikum von zwei Wochen in einer Branche absolviert, die einem dann überhaupt nicht gefällt und nicht das verspricht, was man sich ursprünglich vorgestellt und erhofft hatte? Es bringt einem eben nichts und deshalb sollte auch das Schulsystem so gestaltet sein, dass man mindestens zwei bis drei Schulpraktika pro Schuljahr durchführen sollte, um möglichst viele verschiedene Berufe etwas näher kennen zu lernen. Das ist nämlich deutlich sinnvoller, als langweilige Projektarbeiten oder „Stationen-Lernen“, die man nach wenigen Wochen wieder komplett vergessen hat.

Generell lässt sich sagen, dass die Schulen viel zu wenig auf die kommende Arbeitswelt vorbereiten und man auch nicht genügend Zeit bekommt, um sich mit seiner beruflichen Zukunft auseinander zu setzen. Möchte man etwas studieren, eine Ausbildung machen oder hat man eventuell sogar direkt die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen? Dafür hat man im besten Fall nur wenige Monate Bedenkzeit, ehe die Schule beendet ist und man zusehen muss, wie es mit einem weiter geht.

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Welche Note hat mein Arbeitszeugnis?

„Herr Kerner hat die Ihm übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt.“

Dieser Satz liest sich in einem Arbeitszeugnis jetzt nicht unbedingt schlecht und lässt eine gute Note vermuten, tatsächlich ist dies aber schon nur noch ein befriedigendes Ergebnis (Schulnote 3). Dadurch, dass Arbeitszeugnisse nach §109 Absatz 2 der Gewerbeordnung wohlwollend formuliert sein müssen, fällt es einem nicht leicht, sofort die Note aus diesem Zeugnis heraus zu lesen. Es erfordert einige Übung und man sollte die typischen Wortlaute kennen.

 

Ich zeige euch hier einige dieser Formulierungen und für welche Note diese stehen sollen. Beachtet aber unbedingt, dass sich das Zeugnis aus mehreren solcher Formulierungen zusammensetzt und sich somit eine durchschnittliche Note ergibt.

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Warum sollte ich mir mein Arbeitszeugnis selber schreiben?

Ein Arbeitszeugnis ist die Bewertung eurer bisher getätigten Arbeit bei eurem letzten Arbeitgeber und dient daher als wichtiger Nachweis über eure bisher eingebrachten Fähigkeiten. Man kann durchaus sagen, dass ein Arbeitszeugnis wichtiger ist, als euer Berufsschul- oder Abschlusszeugnis.
Denn nur durch ein Arbeitszeugnis bzw. Zwischenzeugnis kann der neue Arbeitgeber einen Eindruck davon gewinnen, wie ihr möglicherweise die kommenden Aufgaben erledigen würdet. Ihr solltet deshalb genau darauf achten, was in dem Zeugnis über euch und eure Fähigkeiten geschrieben wurde. Vor allen Dingen solltet ihr darauf achten, dass es sich um ein qualifiziertes Arbeitszeugnis handelt.

Oftmals wissen diejenigen in dem Unternehmen, die eure Arbeitszeugnisse erstellen sollen, gar nicht genau, welche Aufgaben ihr bisher alle erledigt habt und somit schleichen sich hier öfters einmal Fehler ein. Getrost dem Motto: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“, solltet ihr besonders bei Aufzählungen eurer Aufgaben und auch bei den wohlwollend klingenden Sätzen acht geben. Hier können sich grobe Fehler einschleichen, welche sich negativ auf das gesamte Zeugnis auswirken können und somit dem neuen Arbeitgeber ein falsches Bild von euch vermitteln.

Welche Punkte solltet ihr also genau beachten und wie könnt ihr selber ein gutes Arbeitszeugnis schreiben? All‘ das erfahrt ihr hier in diesem Artikel.

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Lebenslauf auf eine Seite? – Es gibt einen Trick!

Ist es wieder Zeit, dass ihr euren Lebenslauf aktualisieren müsst?

Eine neue Bewerbung muss her und auch der Lebenslauf soll aktualisiert werden, da noch einige weitere Fähigkeiten und der aktuelle Job fehlen.  So ergänzt ihr diesen fleißig und plötzlich rutscht ihr mit dem letzten Satz und der Grußformel auf die zweite Seite. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern wirkt eben genauso auch auf die Personaler. Das mag natürlich nicht immer ein K.O.-Kriterium sein, aber eventuell das i-Tüpfelchen der ganzen Bewerbung.

 

 

Welche Tricks kann man also anwenden, damit der Lebenslauf möglichst auf einer Seite dargestellt werden kann, ohne die Schriftart so stark zu verkleinern, dass eine Lupe nötig wird?

Hier erfahrt ihr meinen einfachen Trick, der euch etliche Möglichkeiten bieten wird!

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Sollte man als Arbeitnehmer noch ein Nebengewerbe anmelden?

Ganz einfach gesagt, ja!

Warum man ein Nebengewerbe haben sollte und wie potenzielle Arbeitgeber darauf reagieren, das kann ich euch in diesem Artikel verraten.

Vielen Arbeitnehmern ist die Wirkung der Angabe eines Nebengewerbes im Lebenslauf völlig unbewusst. Dabei kann das ganz tolle Effekte auf den potenziellen Arbeitgeber haben.  Besonders die Personaler stellen dann gerne Fragen dazu, sind interessiert und sehen, dass man sich in seiner Freizeit auch mit dem „Arbeiten“ beschäftigt. Zudem kann man als Bewerber mit unternehmerischen Kenntnissen für die Firma durch persönliche Erfahrungen glänzen.

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Wie wichtig ist eine E-Mail-Signatur und wie verschwindet der doppelte Bindestrich aus der Signatur?

Bekommt ihr auch manchmal E-Mails, bei denen ihr nicht sofort erkennen könnt, von wem diese jetzt eigentlich verschickt wurde? Oder sucht ihr auch am Ende der E-Mail nach einer Rufnummer, da ihr noch etwas telefonisch klären wolltet und könnt dann nichts finden? Leider gibt es immer noch sehr viele, bzw. wieder sehr viele Unternehmen, Organisationen und Personen, die keine oder unzureichende E-Mail-Signaturen verwenden. Aber muss das denn heutzutage noch sein? Ist die E-Mail-Signatur wichtig?

Wer sich die letzten Monate auch intensiver mit der DSGVO beschäftigt hat, der wird unweigerlich auch von der Impressumspflicht nach dem TMG (Telemediengesetz) gehört haben. Diese gilt tatsächlich auch für die E-Mail-Signaturen.

 

Also wann ist eine E-Mail-Signatur nötig, wie sieht diese aus und gibt es Strafen, wenn keine oder nur eine ungenügende vorhanden ist?
Die Antworten findet ihr natürlich hier.

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Warum das Thema Home-Office die deutschen Arbeitgeber langsam in die Ecke treibt

Grade in der heutigen Zeit wird es für viele Arbeitnehmer fast schon zwingend nötig, dass sie auch die Möglichkeit bekommen, ihre Arbeit von zu Hause aus zu verrichten.
Besonders junge Familien sind dank der schlechten Bezahlung in den meisten Berufen gezwungen, dass beide Elternteile arbeiten gehen und somit bleibt wenig Zeit für die eigenen Kinder. Wenn dann auch noch eine Tagesmutter bezahlt werden muss, damit eben diese betreut werden können, dann geht da mindestens schon ein Drittel des Gehalts nur für die Betreuung drauf. In einer ähnlichen Situation sind auch die Arbeitnehmer, die sich um einen pflegebedürftigen Verwandten kümmern wollen. Eben die Medikamente von der Apotheke abholen oder etwas einkaufen zwischendurch, das ist nicht nur praktisch, sondern auch um einiges stressfreier, wenn man dies nicht unbedingt nach dem Feierabend und dem Berufsverkehr erledigen muss.

Doch warum ist es so vielen Arbeitnehmern vergönnt, ihre Arbeit im Home-Office zu verrichten? Warum wird dies grade noch bei so vielen deutschen Arbeitgebern abgelehnt?

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Die größten Fehler im neuen Job

Ihr habt es endlich geschafft und einen neuen Job gefunden. Dafür habt ihr alle eure Tricks angewandt und euren Charme spielen lassen. Jetzt beginnt in der Regel die „Einarbeitungsphase“, ihr lernt neue Systeme kennen, macht euch mit neuen Arbeitsprozessen und Kollegen vertraut.

Die erste Zeit ist ziemlich ermüdend, anstrengend und mit sehr viel Input versehen, doch grade jetzt sind alle Augen auf euch gerichtet:
Schließlich möchte der Arbeitgeber ja, dass es sich gelohnt hat, in euch zu investieren. Darum solltet ihr auch unbedingt die größten Fehler im neuen Job vermeiden.

Hier sind einige Beispiele und Tipps, wie ihr diese klassischen Fehler vermeiden könnt:

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