MonatApril 2019

Welches Dateiformat ist geeignet für meine Bewerbung?

Eine Bewerbung zu schreiben stellt ja für den einen oder anderen schon eine große Herausforderung dar, jedoch verzweifeln wir oft schon alleine daran, in welchem Dateiformat wir eine Bewerbung schreiben sollten. Wählen wir lieber das Word-Format, das klassische PDF-Format oder kommt heutzutage eine Cloud-Bewerbung doch besser an?

Die klassische Bewerbungsmappe aus Papier erhalten laut der Studie „Recruiting Trends 2017“ der Universität Bamberg im Auftrag von Monster Worldwide Deutschland,  nur noch 17% der befragten Unternehmen. Somit ist die Papierbewerbung wohl bald gänzlich Geschichte. Der Trend ist eindeutig die Bewerbung per E-Mail.

Definitiv vermeiden solltet ihr generell die Dateiformate, bei denen sich das Schriftstück nachträglich abändern lässt, also diese, bei denen es keinen Schreibschutz gibt und wo sich leicht jemand eurer eingefügten Bilder und Unterschriften bedienen kann. Hierzu zählen natürlich auch die mit Microsoft Word erstellten Dateien.

Wenn ihr sicher gehen wollt, dass jeder eure Bewerbungs-Datei auch öffnen kann, unabhängig vom genutzten Betriebssystem, dann ist das PDF-Format für euch die richtige Wahl. Nutzt ihr bereits Word, dann könnt ihr dort direkt das PDF-Format bei der Speicherung eurer Bewerbung auswählen. Achtet dabei jedoch auf die Größe der Datei, denn eine PDF-Datei wird etwas größer, als die Word-Datei und viele Unternehmen habe ein Limit in der Dateigröße angegeben.

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Welche Qualifikationen sind wirklich nötig für das Berufsleben?

„Du musst unbedingt das Abitur machen!“
„Suche dir lieber einen guten Ausbildungsplatz!“
„Nur Studieren ist der richtige Weg ins Berufsleben!“

Es gibt sehr unterschiedliche Meinungen darüber, wie man sein Berufsleben starten sollte und auch in jeder Familie gibt es andere Werte und Normen, die vermittelt werden. Aber welche Qualifikationen bringen einem wirklich etwas im späteren Berufsleben weiter? Sollte man ein Studium absolvieren oder doch eher eine Ausbildung und wie sinnvoll ist das Abitur eigentlich noch?

Ich kann natürlich nur für mich sprechen und meine Erfahrungen mit euch teilen, dass heißt aber nicht, dass ihr plötzlich euer Studium hinwerfen oder die Schule vorschnell beenden sollt. Dies entscheidet bitte ganz alleine für euch und nach reichlicher Überlegung.

Auf dem Gymnasium in der 12. Klasse damals wurden meine Noten leider immer schlechter und auch die Motivation verschwand, als man uns mit den jüngeren Abiturienten, die ihr Abitur um ein Jahr verkürzt hatten, zusammensteckte.
Nach einer ausführlichen Beratung erfuhr ich dann, dass ich nach der 11. Klasse auf dem Gymnasium bereits den theoretischen Teil für das Fach-Abitur in der Tasche habe und nur im Anschluss eine Ausbildung abschließen müsse, damit ich auch den praktischen Teil erwerben kann. Für mich war klar, dass ich das Abitur nicht mit guten Noten bestehen kann und die Gefahr bestand, dass ich die 12. Klasse wiederholen müsse, somit entschied ich mich dafür, die Schule zu beenden und direkt eine Ausbildung zu suchen. Studieren wollte ich nämlich nicht mehr, da mir da viel zu viel Zeit ins Land strich: Meinen Kindheitstraum von einer Gerichtsmedizinerkarriere habe ich somit leider nicht verwirklicht und der Grund dafür ist leider die viel zu kostbare Lebenszeit. Ein Studium in der Gerichtsmedizin dauert nämlich mindestens 12  Semester, also 6 Jahre!!!

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Warum man sich alles schriftlich geben lassen sollte

Können Sie mir das bitte schriftlich geben?

Am Anfang sagt man diesen Satz noch recht ungerne, möchte man nicht unnötig kompliziert wirken. Mit der Zeit werdet ihr jedoch merken, dass dies oftmals der klügere Weg ist. Wie oft ich selbst schon in einer Situation war, wo ich gerne das Vereinbarte vorab in Schriftform gehabt hätte, kann ich gar nicht mehr aufzählen.

Generell sollte man alles schriftlich verlangen und das fängt eigentlich schon mit der Geburtsurkunde an. Ein passendes Sprichwort lautet: „Von der Wiege bis zum Grabe, Formulare, Formulare.“

In brenzlichen Situationen ist es sehr hilfreich, wenn man eben diese schriftlichen Beweise vorlegen kann. Ein gutes Beispiel dafür ist der Arbeitsvertrag:

Zwar kann ein Arbeitsverhältnis gleichermaßen schriftlich, mündlich oder stillschweigend zustande kommen, da das Gesetz hier keine Vorgaben zu der Schriftform macht, jedoch habt ihr dann auch keine Beweise über abgesprochene Vergünstigungen, wie beispielsweise die Sonderzahlung bei Überstunden. Vor dem Gericht seid ihr in der Beweispflicht, daher steht ihr ziemlich im Regen, wenn ihr dann nichts vorweisen könnt.

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Kündigung per WhatsApp gültig?

Ganz kurz und knapp gesagt: NEIN

Natürlich ist eine Kündigung, die über WhatsApp kommuniziert wird nicht rechtskräftig. Dabei ist es auch egal, ob der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber diese Kündigung ausspricht. Gerade jetzt ist das Thema wieder sehr aktuell, da viele junge Unternehmer gerne auf die schnelle, unkomplizierte Kommunikationsmöglichkeit zurückgreifen.

Vor dem Gesetz ist lediglich eine in Schriftform und unterschriebene Kündigung gültig, die elektronische Form ist dabei ausgeschlossen (§623 BGB). Gleiches gilt also dann auch für E-Mails, Faxe oder ähnliches.

Was genau bedeutet denn „Schriftform“?
Gemäß §126 Absatz 1 BGB bedeutet die Schriftform eben, dass eine Urkunde eigenhändig durch die Namensunterschrift des Erstellers zu unterzeichnen ist.
Somit sind weder abfotografierte Kündigungen, noch als PDF verschickte oder gar mündliche per Sprachnachricht verschickte Kündigungen, wirksam.

Auch die Übergabe der Kündigung im Original ist unerlässlich und diese solltet ihr euch unbedingt bestätigen lassen, um im Fall der Fälle einen Beweis vorlegen zu können.

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Warum die Jugend die Lust am Arbeiten verloren hat

Immer häufiger beschweren sich die Erwachsenen über untätige Jugendliche, die einfach keine Lust haben, sich eine Ausbildung oder einen Job zu suchen und lieber zu Hause bleiben bei Hotel-Mama oder direkt ins Hartz-4-Modell rutschen.

Natürlich ist das keine ideale Herangehensweise und wir sind erpicht darauf, dass unsere Sprösslinge sich eine gute Zukunft aufbauen können, allerdings kann ich die Jugend sehr gut verstehen und nachvollziehen, wieso diese die Lust am Arbeiten verloren haben.

Die Gründe treffen natürlich nicht auf jeden zu, denn es gibt immer Menschen, die einfach nur zu faul sind oder wirklich keine Lust haben, für Geld aufzustehen, wenn sie dieses auch vom Staat beziehen können. Wir reden hier also nur von den Jugendlichen, die eigentlich nicht faul sind, sondern einen triftigen Grund haben.

Ein häufiger Grund ist leider, dass die Jugend zu wenig Möglichkeiten hat, sich zu überlegen, welchen Beruf sie anstreben möchten und wie sie sich drauf vorbereiten können. Die Schulpraktika werden immer kürzer und zunehmend seltener. Die Vorbereitungszeit darauf ist ebenfalls längst nicht mehr ausreichend, sodass einige Jugendliche gezwungen sind, das Praktikum bei der nächst besten freien Stelle zu absolvieren, anstatt bei einem Betrieb und Beruf, für den man sich interessiert. Alleine durch Unterrichtsfächer wie Deutsch, Mathe und Englisch, bekommen die Jugendlichen keine direkte Vorstellung vom Arbeitsalltag. Einige Schulen sorgen mit Berufsfindungstests vor und unterstützen die jungen Leute dabei, dennoch sollte es allgemein in der Schule auch ein Unterrichtsfach geben, welches zur Berufsvorbereitung einen wichtigen Beitrag leistet, wie beispielsweise das Üben von Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächen.

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