MonatNovember 2016

Aufhebungsvertrag wegen häufiger Krankmeldung

Wer kennt es nicht, dass man plötzlich eine chronische Krankheit hat oder eine Erkrankung so stark gewesen ist, dass sich das Immunsystem nicht wieder richtig erholen kann.

Mir ist leider letzteres passiert und ich wurde häufig krank. Erst mit einer saftigen Stimmbandentzündung, die sich 3 Wochen lang hielt, dann schlug das ganze auf den Kehlkopf, da man sich nicht richtig auskuriert hatte. Man wollte ja schnell wieder fit sein für die Arbeit. Das kann aber auch nach hinten los gehen, wie ich leider feststellen musste. Mein Immunsystem war deswegen so stark geschwächt, dass ich jede leichte Erkältung direkt abbekommen hatte. Und wenn  man dann auch noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Ausbildung oder Berufsschule fährt, dann kein Wunder.

Ich habe ein richtig schlechtes Gewissen gehabt und habe direkt das Gespräch mit meiner Ausbildungsleiterin gesucht. Sie hatte mir versichert, dass ich mir keine Sorgen machen müsste. Wenn man krank ist, dann ist man nun einmal krank.

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Berufsschulstart – Spenden ist Pflicht !?

In der Berufsschule angekommen, werden zur Begrüßung direkt wieder schöne Gebühren fällig:

– Büchergeld und Kopiergeld –

Aber wer in so jungen Jahren mit dem kleinen Budget auskommen muss, der bekommt bei der Höhe der fälligen Kosten erst einmal einen Nervenzusammenbruch:

35 € für dieses Buch, 19,95 € für ein Arbeitsheft und nochmal 24,99 € für ein anderes Buch.
„Ok“, habe ich mir da gedacht, denn ich möchte ja Lernmaterial haben und dann muss das wohl sein. Also mal die knapp 80 € zusammengekratzt und Bücher bestellt.

Damit aber noch nicht genug. Am nächsten Tag gab es einen schönen Zettel mit der bitte um eine Spende – für Kopiergeld – und es sei Pflicht!
Häää? Spende sei Pflicht? Aber das ist doch ein Paradoxon, denn Spenden ist von sich aus schon freiwillig, wie soll das dann Pflicht sein? Und dann auch noch in Höhe von 25 €!!!

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BAB – kleine Unterstützung zur Ausbildungsvergütung

Nun hieß es für mich damals, neben Ausbildungsplatz finden, auch ausziehen und eine Wohnung finden, da Familie ja so schön sein kann, aber das ist ein anderes Thema.

Nach stundenlangem ausrechnen (ich hasse Mathe!) hatte ich einen Finanzplan mit meinem Freund erstellt, damit wir uns bloß nicht in Schulden wiederfinden. Mit dem kleinen Budget eine schöne Wohnung zu finden war schon echt schwer, aber wir hatten innerhalb von 4 Monaten echt einen Glücksgriff gemacht. Da wir beide erstmal nur unsere Ausbildungsvergütung hatten, mussten wir zusehen, dass nebenbei noch irgendwie ein bisschen Geld zusammen kommt, damit man auch Rücklagen aufbauen kann. Für uns war es das Beste, die „Berufsausbildungsbeihilfe“ (BAB) zu beantragen.

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Ausbildung – der 1. Schritt in die falsche Richtung?

Da hat man es so langsam mit der Schule endlich hinter sich und freut sich auf ein neues Terrain, da muss man auch gleich die ersten Niederlagen einstecken.

Wer hat sich nicht während der letzten Schultage voller Enthusiasmus ans Bewerbungsschreiben für die erste Ausbildungsstelle gesetzt?
Und dann steht man erstmal da, wie bestellt und nicht abgeholt, da man ja nie richtig gelernt hat, Bewerbungen zu schreiben.
In manchen Schulen gab es Projekttage, an denen extra ein Bewerbungstrainer gute Tipps gegeben hat und an einigen Schulen gab es so etwas nicht.

Das tollste für mich war damals, dass meine Eltern Hartz IV bekommen haben und man als Kind dann auch automatisch beim JobCenter registriert ist. In unserer Schule gab es extra von der Bundesagentur für Arbeit eine Ausbildungshelferin, die uns einige erste Ausbildungsplätze vermitteln konnte. Ich bin natürlich damals direkt hin und wollte mich auch beraten lassen, da hieß es nach der Datenerfassung zu meiner Person plötzlich: „Oh, wie ich sehe sind Ihre Eltern beim JobCenter registriert, dann ist es uns leider untersagt, Ihnen weiter zu helfen. Da muss Ihnen dann das JobCenter weiter helfen!“. Ähhh…hallo??? Ich war wirklich fassungslos und dachte mir nur, Deutschland, was soll das? Hier beginnt also bereits der unfaire Weg: von wegen „Chancengleichheit“!

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Willkommen auf jobfails!

Egal ob Ausbildung, Nebenjob, Hauptjob oder freiberufliche Arbeit:
überall warten große „Fettnäpfchen“ auf uns Arbeitnehmer, die es frühzeitig zu erkennen gilt, damit man keinen großen Schaden davon trägt.

Denn seien wir doch einmal ehrlich: Auch wenn Deutschland sich als „arbeitnehmerfreundliches Land“ darstellt, die Wahrheit sieht etwas anders aus.

Und genau hier könnt ihr euch informieren. Ich berichte sowohl über persönliche Erfahrungen, wie auch über wahre Geschichten von Bekannten, um euch ein klareres Bild von der „echten“ Jobwelt zu zeigen.

Damit erst einmal herzlich Willkommen auf jobfails.de!

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