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Wie viele Schulpraktika sollte man machen?

Sowohl meine Freunde, Familienmitglieder, als auch ich selber, haben nicht mehr als zwei Schulpraktika absolvieren können in unserer schulischen Laufbahn. Dabei ist das gerade genau die Zeit, die man eigentlich sehr gut dafür verwenden kann und auch sollte, um in möglichst vielen verschiedenen Branchen erste Eindrücke sammeln zu können.

Was soll es einem auch bringen, wenn man nur ein Schulpraktikum von zwei Wochen in einer Branche absolviert, die einem dann überhaupt nicht gefällt und nicht das verspricht, was man sich ursprünglich vorgestellt und erhofft hatte? Es bringt einem eben nichts und deshalb sollte auch das Schulsystem so gestaltet sein, dass man mindestens zwei bis drei Schulpraktika pro Schuljahr durchführen sollte, um möglichst viele verschiedene Berufe etwas näher kennen zu lernen. Das ist nämlich deutlich sinnvoller, als langweilige Projektarbeiten oder “Stationen-Lernen”, die man nach wenigen Wochen wieder komplett vergessen hat.

Generell lässt sich sagen, dass die Schulen viel zu wenig auf die kommende Arbeitswelt vorbereiten und man auch nicht genügend Zeit bekommt, um sich mit seiner beruflichen Zukunft auseinander zu setzen. Möchte man etwas studieren, eine Ausbildung machen oder hat man eventuell sogar direkt die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen? Dafür hat man im besten Fall nur wenige Monate Bedenkzeit, ehe die Schule beendet ist und man zusehen muss, wie es mit einem weiter geht.

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Warum die Jugend die Lust am Arbeiten verloren hat

Immer häufiger beschweren sich die Erwachsenen über untätige Jugendliche, die einfach keine Lust haben, sich eine Ausbildung oder einen Job zu suchen und lieber zu Hause bleiben bei Hotel-Mama oder direkt ins Hartz-4-Modell rutschen.

Natürlich ist das keine ideale Herangehensweise und wir sind erpicht darauf, dass unsere Sprösslinge sich eine gute Zukunft aufbauen können, allerdings kann ich die Jugend sehr gut verstehen und nachvollziehen, wieso diese die Lust am Arbeiten verloren haben.

Die Gründe treffen natürlich nicht auf jeden zu, denn es gibt immer Menschen, die einfach nur zu faul sind oder wirklich keine Lust haben, für Geld aufzustehen, wenn sie dieses auch vom Staat beziehen können. Wir reden hier also nur von den Jugendlichen, die eigentlich nicht faul sind, sondern einen triftigen Grund haben.

Ein häufiger Grund ist leider, dass die Jugend zu wenig Möglichkeiten hat, sich zu überlegen, welchen Beruf sie anstreben möchten und wie sie sich drauf vorbereiten können. Die Schulpraktika werden immer kürzer und zunehmend seltener. Die Vorbereitungszeit darauf ist ebenfalls längst nicht mehr ausreichend, sodass einige Jugendliche gezwungen sind, das Praktikum bei der nächst besten freien Stelle zu absolvieren, anstatt bei einem Betrieb und Beruf, für den man sich interessiert. Alleine durch Unterrichtsfächer wie Deutsch, Mathe und Englisch, bekommen die Jugendlichen keine direkte Vorstellung vom Arbeitsalltag. Einige Schulen sorgen mit Berufsfindungstests vor und unterstützen die jungen Leute dabei, dennoch sollte es allgemein in der Schule auch ein Unterrichtsfach geben, welches zur Berufsvorbereitung einen wichtigen Beitrag leistet, wie beispielsweise das Üben von Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächen.

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2 Wochen Probearbeiten – ist das nötig?

Habt ihr auch schon einmal ein gutes Vorstellungsgespräch gehabt und wurdet zum Probearbeiten eingeladen? Dann kennt ihr das sicherlich auch eher so, dass man zu einem bis drei Tagen eingeladen wird, sich ein genaues Bild vom zukünftigen Arbeitsplatz machen zu dürfen. Zudem könnt ihr beweisen, dass euer Gespräch auch Tatsachen entspricht.

Eher seltener, aber durchaus bereits vorkommend, werdet ihr auch zu längerem Probearbeiten eingeladen. In meinem Fall waren es ganze 2 Wochen. Das entspricht bereits 8,3 Prozent von eurer durchschnittlichen Probezeit, welche in der Regel 6 Monate lang ist. Muss das denn sein? Reicht die Probezeit nicht aus, die Entscheidung zu treffen, ob eine weitere Zusammenarbeit sinnvoll wäre? Da kommt einem der Verdacht, dass der zukünftige Arbeitgeber die Einarbeitungsphase auf die Probearbeitstage verlegen will und ihr quasi bei Vertragsbeginn bereits angelernt seid und loslegen könnt. Die Probearbeit erfolgt unentgeltlich und auf freiwilliger Basis, aber natürlich wäre es dämlich, dies nicht zu tun, denn dann wird man sich sicherlich nicht für euch entscheiden.

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