Corona Archive - Jobfails Tue, 27 Dec 2022 14:09:32 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Jobwechsel während der Corona-Pandemie? https://www.jobfails.de/jobwechsel-waehrend-der-corona-pandemie/ https://www.jobfails.de/jobwechsel-waehrend-der-corona-pandemie/#respond Mon, 04 Jan 2021 20:58:49 +0000 https://www.jobfails.de/?p=796 Wenn uns das Jahr 2020 etwas gelehrt hat, dann dass man nicht alle Situationen vorausplanen kann. Somit ist es auch nicht besonders verwunderlich, dass einige Unternehmen sich in der schwierigen Zeit völlig hilflos fühlen und dadurch auch leider Fehlentscheidungen treffen, sich weiter verschulden oder sogar gänzlich bankrott gehen. Dies geschieht natürlich dann auch zu Lasten […]

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Wenn uns das Jahr 2020 etwas gelehrt hat, dann dass man nicht alle Situationen vorausplanen kann. Somit ist es auch nicht besonders verwunderlich, dass einige Unternehmen sich in der schwierigen Zeit völlig hilflos fühlen und dadurch auch leider Fehlentscheidungen treffen, sich weiter verschulden oder sogar gänzlich bankrott gehen. Dies geschieht natürlich dann auch zu Lasten der Arbeitnehmer, die in Kurzarbeit geschickt oder sogar gekündigt werden.

Aber auch die Stimmung ist in einigen Betrieben sehr trüb geworden. Es lastet ein höherer Druck auf den Angestellten, die nicht nur zum Einen versuchen müssen, die Aufgaben auch trotz der Kurzarbeit zu erledigen, die ja nicht weniger geworden sind (als Beispiel sei nur mal die Mehrwertsteuer-Senkung zu nennen, die für viele Sonderaufgaben in den Betrieben gesorgt hatte), zum Anderen ist natürlich auch die private Belastung höher, wenn die Kinderbetreuung nicht gewährleistet werden kann oder es den Großeltern gesundheitlich nicht so gut geht, man sie aber leider nicht besuchen kann.

Corona hat uns alle fest im Griff, das kann man nicht mehr abstreiten. Aus diesem Grund ist auch die Entscheidung, ob man den Job wechseln sollte, in der aktuellen Situation umso schwieriger. Zu einer Zeit, in der fast nichts mehr im Voraus planbar ist, möchte man verständlicherweise nicht noch ein unbekanntes Gewässer erobern müssen. Doch was sollte man tun, wenn man nun eben trotzdem den Job wechseln muss oder will?

Welche Stellenangebote gibt es aktuell?

Verschafft euch erst einmal einen groben Überblick darüber, was es derzeit für Stellenangebote gibt und vor allem, welche Firmen derzeit überhaupt suchen. Es kann nämlich sinnvoll sein, auch nähere Informationen über die einzelnen Unternehmen zu sammeln. Somit kann man auch durchaus auf Portalen wie “Kununu” oder auch “Xing” und “LinkedIn” erkennen, ob derzeit viele Kündigungen ausgesprochen wurden und ob derzeit die Stimmung durch Kurzarbeit, etc. umgeschlagen ist. Teilweise findet sich auch auf Facebook die ein oder andere Information, da sollte man einfach mal ausgiebig recherchieren.

Welche Branchen sind in der Krise stark?

Wir alle mussten leider feststellen, dass einige Branchen besonders unter der Corona-Krise leiden und eine Besserung ist da derzeit noch nicht in Sicht. Gastronomie, Reise- und Eventbranche, sicherlich auch viele Betriebe, die von der Kurzarbeiterregelung Gebrauch machen müssen, werden eventuell bei einem weiteren Lockdown oder einer Verlängerung der Maßnahmen das Tuch an den Nagel hängen müssen. Somit macht es durchaus Sinn, auch zu überlegen, ob eine andere Branche für einen selber in Frage kommen könnte. Schließlich wäre es die Mühe nicht Wert, wenn man bei einem neuen Arbeitgeber anfangen würde und dieser dann direkt schließen muss und man arbeitslos wird. Hier zeichnen sich aktuell besonders die Unternehmen aus, die nicht nur innovative Ideen haben, sondern eventuell auch finanziell gut aufgestellt sind, um das Geschäftsmodell auch innerhalb von Krisen aufrecht zu erhalten.

Einige Unternehmen schaffen auch völlig neue Berufsfelder und schöpfen alle Möglichkeiten aus, die Digitalisierung voran zu treiben. Viele Online-Shops sind in letzter Zeit aufgestellt worden, sowie auch etliche Lieferdienste. Ganz klar gehen hier die Online-Händler alle mit einem großen Umsatz an die Führungsspitze. Generell besteht in der IT- und der Digitalisierungs-Branche auch aufgrund von Corona weiterhin viel Bedarf an gutem Personal. So sind im Verwandten- und Bekanntenkreis trotz Corona Jobwechsel in diesen Bereichen während der Pandemie kein Problem gewesen.

Mit welchen Risiken muss man rechnen?

Eines der größten Risiken, auch außerhalb der Pandemie, ist das Risiko einer Erkrankung innerhalb der ersten 4 Wochen bei dem neuen Arbeitgeber. Während einer Pandemie könnte dies natürlich noch leichter eintreten als sonst. Denn innerhalb dieser Zeit wird der Arbeitgeber von seiner Lohnfortzahlungspflicht befreit und man erhält stattdessen direkt Krankengeld bis zu einer Dauer von 28 Tagen. Anschließend würde dann jedoch der Arbeitgeber wieder für bis zu 6 Wochen 100% Lohn fortzahlen müssen, nur um dann die Zahlung anschließend wieder an die Krankenkasse und das Krankengeld weiter zu geben. Den dadurch entstehenden Papierkram möchte sicherlich niemand übernehmen.

Ebenso gilt natürlich wie sonst auch während der Probezeit, dass eine Kündigung mit einer Kündigungsfrist von normalerweise zwei Wochen ohne Grund möglich ist. Von dieser könnte ein Arbeitgeber also auch Gebrauch machen wenn es z. B. finanziell schlechter werden sollte. Und was würde sich besser anbieten, als die Leute, die zuletzt gekommen sind und noch leicht zu kündigen sind, wieder nach Hause zu schicken?

Wem es eventuell schwer fallen sollte, sich direkt selber in neue Aufgabengebiete einzuarbeiten, der könnte es zudem in einem neuen Job schwer haben Fuß zu fassen. Denn dieser beginnt aufgrund der aktuellen Lage auch nicht selten direkt im Home-Office. Somit fehlt einem grade zu Beginn der direkte und persönliche Kontakt mit seinen neuen Kollegen. Man kann sich auch schnell einsam fühlen.

 

Fazit:  Jobwechsel während Corona?

Ja, aber nur, wenn man es sich leisten kann wenn es am Ende doch nicht klappt!

Wer sowieso aktuell einen gesicherten Arbeitsplatz hat und sich eigentlich noch recht wohl fühlt, der sollte den Jobwechsel gut überlegt angehen oder aufschieben.
Die Pandemie zeigt uns grade, dass man tatsächlich froh sein kann, aktuell überhaupt eine Arbeit zu haben, mag sie auch noch so nervig sein.

Alles auf eine Karte setzen und dann eventuell mit leeren Händen da zu stehen sollte aber gut überlegt sein, grade dann wenn man eine Familie ernähren muss und kein finanzielles Polster hat um mit dem Arbeitslosengeld über die Runden zu kommen.

Also, eventuell besser noch einmal die Zähne zusammenbeißen und abwarten oder jetzt den Sprung wagen, neue Wege zu gehen? Das muss leider jeder für sich selber wissen…

 

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Wie funktioniert Kurzarbeit? https://www.jobfails.de/wie-funktioniert-kurzarbeit/ https://www.jobfails.de/wie-funktioniert-kurzarbeit/#respond Thu, 28 May 2020 00:49:30 +0000 https://www.jobfails.de/?p=724 Kurzarbeit kennen wir in der Regel bisher nur aus der Saison-Arbeit oder aus Betrieben, die zu bestimmten Jahreszeiten keine Aufträge generieren. Doch besonders in der aktuellen Situation sind auch viele andere Betrieben gezwungen, ihre Arbeitnehmer in die Kurzarbeit zu schicken. Vom großen Bäckereibetrieb, bis hin zur Lieblings-Kneipe um die Ecke, jeder kann betroffen sein. Zurecht […]

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Kurzarbeit kennen wir in der Regel bisher nur aus der Saison-Arbeit oder aus Betrieben, die zu bestimmten Jahreszeiten keine Aufträge generieren. Doch besonders in der aktuellen Situation sind auch viele andere Betrieben gezwungen, ihre Arbeitnehmer in die Kurzarbeit zu schicken. Vom großen Bäckereibetrieb, bis hin zur Lieblings-Kneipe um die Ecke, jeder kann betroffen sein.
Zurecht fragen sich nun daher viele Arbeitnehmer, wie funktioniert die Kurzarbeit?

 

 

Was ist eigentlich Kurzarbeit bzw. Kurzarbeitergeld?

Als Kurzarbeit bzw. Kurzarbeitergeld bezeichnet man eine Leistung aus seiner Arbeitslosenversicherung, welche den Verdienstausfall zu einem gewissen Teil ausgleichen soll. Um Kurzarbeitergeld erhalten zu können, muss der Arbeitgeber die regelmäßige Arbeitszeit verkürzen und eine Meldung an die zuständige Agentur für Arbeit geben. Diesen Schritt gehen die Betriebe in der Regel dann, wenn die wirtschaftliche Lage zu schlecht geworden ist, also aus konjunkturellen Gründen. Ziel damit ist es,  den Arbeitsplatz weiterhin zu erhalten, obwohl die finanzielle Situation der Unternehmen Entlassungen als Folge haben würden.

Wie hoch das Kurzarbeitergeld ausfällt, richtet sich nach dem jeweiligen finanziellen Verlust, nach Abzug der Steuern. In der Regel werden 60% des Nettoentgelts gezahlt, welches für einen ausgefallen ist. Sofern mindestens ein Kind im Haushalt lebt, erhöht sich das Kurzarbeitergeld auf 67%. Die entsprechende Berechnungstabelle , auch für Geringverdiener, stellt die Agentur für Arbeit auf ihrer Webseite zur Verfügung.

In der Zeit, in der man das Kurzarbeitergeld bezieht, kann es jedoch dazu kommen, dass die Agentur für Arbeit Beschäftigungsangebote unterbreiten wird, die man in der übrigen Zeit ausüben könnte. Der daraus resultierende Verdienst würde dann natürlich dem Kurzarbeitergeld angerechnet werden. Die Beschäftigungsangebote hat man allerdings in der aktuellen Situation eher weniger zu befürchten, denn in der Corona-Krise stehen nicht sonderlich viele Angebote zur Verfügung, weshalb es ja auch so viel angemeldete Kurzarbeit gibt.

 

Wie lange kann ich das Kurzarbeitergeld beziehen?

Der Bezugszeitraum von Kurzarbeitergeld liegt in der Regel bei einer Höchstdauer von 12 Monaten, wurde jedoch nun aufgrund der Corona-Situation auf 24 Monate verlängert. Ist die Kurzarbeiter länger als 3 Monate am Stück unterbrochen, so beginnt der Berechnungszeitraum von Neuem und es kann wieder 12 Monate lang (bzw. 24 Monate zu Corona-Zeiten) Kurzarbeitergeld bezogen werden.

Kann man denn neben dem Kurzarbeitergeld noch etwas dazu verdienen?

Diese Frage ist nicht unberechtigt, denn nicht selten kommt es aktuell vor, dass Familien oder Alleinverdiener mit dem Kurzarbeitergeld nur schlecht oder gar nicht über die Runden kommen. Daher überlegen tatsächlich einige Arbeitnehmer, sich nebenbei etwas dazu zu verdienen. Aber ist das denn auch erlaubt, bzw. rentabel?

Nehmen Beschäftigte während des Bezugs von Kurzarbeitergeld eine zusätzliche Arbeit auf, wird das hinzu verdiente Entgelt auf das Kurzarbeitergeld angerechnet, denn es liegt eine Erhöhung des tatsächlichen erzielten Entgelts vor. Aufgrund der Corona-Krise bleibt der Nebenverdienst bei Aufnahme einer Nebenbeschäftigung in einem systemrelevanten Bereich (wie beispielsweise im medizinischen Bereich) in der Zeit vom 01.04.2020 bis 31.10.2020 anrechnungsfrei, sofern das Entgelt aus dem Nebeneinkommen mit dem verbliebenen Ist-Entgelt das Soll-Entgelt nicht übersteigt. Ein Minijob (450 Euro/Monat) bleibt stattdessen vollständig anrechnungsfrei.

Hat man jedoch die Nebentätigkeit, zum Beispiel aus dem Nebengewerbe, bereits vor dem Beginn der Kurzarbeit ausgeübt, so finden keine Anrechnungen darauf statt. Ein weiterer Grund also, wieso man ein Nebengewerbe anmelden sollte. Weitere Gründe für ein Nebengewerbe findet ihr in meinem anderen Blog-Artikel: Sollte man als Arbeitnehmer noch ein Nebengewerbe anmelden? 

Woher erhalte ich das Kurzarbeitergeld?

Der Arbeitgeber meldet die Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit an und zahlt euch weiterhin auch euren (geminderten) Lohn. Die Zahlung erfolgt somit nicht über die Agentur für Arbeit direkt an die Arbeitnehmer. Sofern das Kurzarbeitergeld unzureichend ausfällt, können zusätzliche Leistungen, wie das Wohngeld, bei der Agentur für Arbeit beantragt werden. Hierzu werdet ihr am besten persönlich bei dem jeweiligen Berater vor Ort in der Agentur unterstützt.

 

Nachtrag vom 01.06.2020:

Die Bundesregierung hat sich aktuell dazu beschlossen, das Kurzarbeitergeld zu erhöhen und das Sozialschutz Paket II eingeführt. Dies bedeutet, dass sich für Beschäftigte, deren Arbeitszeit sich um 50 % verkürzt hat, das Kurzarbeitergeld ab dem 4. Monat auf 70 % (bzw. 77 % mit Kindern) und ab dem 7. Monat sogar auf 80 %(bzw. auf 87 % mit Kindern) steigt. Diese Regelung soll auch vorerst bis zum Jahresende gelten.

Für die Hinzuverdienste hat sich die Regelung ebenfalls angepasst, sodass zwischen dem 01.05.2020 bis zum 31.12.2020 in allen Berufen bis einschließlich des bisherigen Monatseinkommens ein Hinzuverdienst gestattet ist. Die zuvor beschriebene Beschränkung auf systemrelevante Berufe wurde aktuell aufgehoben.

Weitere Änderungen findet ihr auf folgender Seite der Bundesregierung.

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Benötige ich ab jetzt eine Pendlerbescheinigung? https://www.jobfails.de/benoetige-ich-ab-jetzt-eine-pendlerbescheinigung/ https://www.jobfails.de/benoetige-ich-ab-jetzt-eine-pendlerbescheinigung/#respond Tue, 12 May 2020 22:33:27 +0000 https://www.jobfails.de/?p=703 Corona hat die Welt 2020 im Griff… Den normalen Alltag aufrecht zu erhalten, fällt in dieser Zeit besonders schwer. Nicht nur, dass man selbst an seine Grenzen gestoßen ist, auch die Wirtschaft, die Arbeitgeber und das Gesundheitssystem müssen mit allen Einschränkungen bestmöglichst auskommen. Länder haben daher zu Recht beschlossen, einige Grenzen “dicht” zu machen oder […]

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Corona hat die Welt 2020 im Griff…

Den normalen Alltag aufrecht zu erhalten, fällt in dieser Zeit besonders schwer. Nicht nur, dass man selbst an seine Grenzen gestoßen ist, auch die Wirtschaft, die Arbeitgeber und das Gesundheitssystem müssen mit allen Einschränkungen bestmöglichst auskommen. Länder haben daher zu Recht beschlossen, einige Grenzen “dicht” zu machen oder zumindest die Einreise strenger zu kontrollieren, um die Pandemie im eigenen Land besser eindämmen und bewachen zu können.

Sehr viele Unternehmer haben schnell verstanden, dass man den Fortschritt der Technik nutzen sollte und blitzschnell ermöglicht, dass 70 – 80 %, teilweise sogar nahezu 90 % der Angestellten von Zuhause aus im “Homeoffice” arbeiten können. Das hierfür einige wichtige gesetzliche Bestimmungen beachtet werden müssen, wie Beispielsweise der Datenschutz, macht es jedoch nicht so leicht. Etliche Arbeitgeber können nicht “ad hoc” auf diese Situation agieren und haben Schwierigkeiten, Homeoffice-Lösungen für die Mitarbeiter anzubieten. Dies lässt nur Schlussfolgern, dass es für deutsche Unternehmen wichtig ist, sich intensiver mit dem Thema der Heimarbeit auseinander zu setzen, um in solchen Ernstfällen bestmöglich vorbereitet zu sein. Selbstverständlich ist dies im Allgemeinen immer eine kostenintensive Angelegenheit, die jedoch leicht umgangen werden kann, bietet man zumindest für eine gewisse Anzahl seiner Mitarbeiter von Anfang an die Möglichkeit der Heimarbeit an. Man kann die nötigen Ressourcen somit entspannt nach und nach anschaffen und muss keine große Summe auf einmal aufbringen.  Aber dies ist ein anderes Thema.

Derzeit sind einige Grenzen noch für den Tourismus gesperrt, wie etwa die von Deutschland zu Österreich. Diese Vorkehrungen sind rein zum Schutz der Menschen getroffen worden und sicherlich auch in einigen Punkten bitter nötig gewesen, aber kommt man denn nun als Grenzgänger, bzw. als sogenannter Pendler ohne Probleme noch zu seinem Arbeitsplatz, sofern man nicht im Homeoffice arbeiten kann? In der Regel schon, denn die Grenzen bleiben für Pendler derzeit an allen Übergängen offen. Allerdings benötigt man zum Passieren derweil auch einen Nachweis.

 

Die Pendlerbescheinigung für Grenzgänger

Sofern der Arbeitgeber einem nicht von sich aus eine Bescheinigung zur Verfügung gestellt hat, solltet ihr dringend solch’ eine Bescheinigung anfragen. Denn es ist immer besser eine eine zu haben und nicht zu brauchen, als eine zu brauchen und keine zu haben.

Wie muss diese Bescheinigung aufgebaut sein und welche Informationen werden benötigt?

Die Bescheinigung muss zwingend euren Namen, euer Geburtsdatum, euren Wohnsitz, sowie die Firmenadresse eures Arbeitgebers enthalten.

Auch das Ausstellungsdatum ist wichtig, denn diese Bescheinigung sollte aktuell gehalten werden und nicht älter als ein halbes Jahr sein. Eine Erläuterung, wieso zwischen dem Arbeitsplatz und dem Wohnsitz gependelt werden muss, ist nicht zwingend, aber kann nicht schaden. Viele Aufgaben sind zwar im Homeoffice möglich, aber eben nicht alle und somit gibt es genügend Arbeitnehmer, die unverzichtbar sind und trotzdem am Arbeitsplatz vor Ort benötigt werden.

Was jedoch wohl am Wichtigsten ist, ist die Tatsache, dass die Bescheinigung unbedingt zweisprachig sein muss und somit für beide Länderseiten lesbar und verständlich! Natürlich ist hier die jeweilige Landessprache von Vorteil, zur Not genügt aber auch ein englischsprachiges Schreiben.

Beispiel einer Pendlerbescheinigung:

 

Wie lange die Grenzen noch kontrolliert werden müssen, kann aktuell noch keiner genau sagen, zumal die Situation scharf beobachtet wird und Änderungen jederzeit möglich sein können. Es ist somit also besser, eine Bescheinigung zu beantragen oder ausfüllen zu lassen, sofern ihr noch keine habt.

Eine Vorlage findet ihr praktischerweise direkt hier auf der Homepage der Bundespolizei.

Kann mir die Pendlerbescheingung auch über Corona hinaus nützlich sein?

JA! Unbedingt also aufheben, denn was es tolles auf diesen Bescheinigungen gibt, ist oftmals ein Geständnis in “Schwarz-Weiß”, dass ihr einen unverzichtbaren Beruf in der Gesellschaft ausübt und für die Arbeit “systemrelevante Aufgaben” erfüllt.

Sobald eine solche Erläuterung in eurer Bescheinigung aufgeführt wurde, könntet ihr diese auch bei einem Gehaltsgespräch oder bei einem Kündigungsgespräch zur besseren Argumentation hinzuziehen, wieso ihr für den Job wichtig seid! Es wird dem Arbeitgeber dann sichtlich schwerer Fallen, gute Argumente dagegen  einzuwenden, zumal diese Bescheinigung von ihm selbst unterzeichnet bzw. erstellt wurde.

 

Also macht das Beste aus der aktuellen Situation, passt auf euch und eure Mitmenschen auf, nehmt vor allen Dingen Rücksicht aufeinander und haltet euch einfach an die Vorgaben. Mit viel Glück, können wir dann bald etwas aufatmen und wieder “Herr der Lage” werden.

 

Habt ihr denn bereits schon Erfahrungen beim Pendeln machen müssen und wie gut klappt es bei euren täglichen Fahrten? Lasst mir gerne einen Kommentar da.

 

 

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